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  Otto-Steinert-Preis
       

Stipendium für die Förderung eines photographischen Projekts der Sektion Bild in der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V.

2017 schreibt die Sektion Bild der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) zum 19. Mal den Otto-Steinert-Preis aus.
Es handelt sich dabei um ein Arbeitsstipendium, das mit 5000 Euro dotiert ist. Die Ausschreibung richtet sich an den professionellen Nachwuchs in der Photographie.

Seit 1979 wird der Otto-Steinert-Preis alle zwei Jahre als Stipendium ausgeschrieben und kann an einen oder mehrere Preisträger vergeben werden. Gefördert wird eine neu zu erstellende photographische Arbeit, deren Ergebnisse innerhalb von zwei Jahren präsentiert werden müssen.

Die Jury berücksichtigt eigenständige photographische Bildleistungen von professionellen Bewerbern unabhängig von ihrer stilistischen Ausrichtung oder ihrer inhaltlichen Thematik.
Bewerber, die zur Zeit ihrer Bewerbung Deutsche sind oder ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich mit ihren bisherigen Leistungen, einem kurzen Exposé der geplanten Arbeit, einer Kurzbiographie sowie maximal 15 Photobeispielen vorstellen.

Über die Vergabe entscheidet die Jury, die aus dem Sektionsvorsitzenden Bernd Rodrian, seinen beiden Stellvertretern Heide Häusler und Inga Schneider sowie Björn Siebert (Otto-Steinert-Preisträger 2013) und Prof. Elke Seeger (Professorin für Fotografie/ Fotodesign an der Folkwang Universität der Künste / Studiengang Fotografie) besteht.

Der Preis dient dem Andenken an den Pädagogen und Photographen Dr. Otto Steinert (1915 - 1978). Der Begründer der "subjektiven Photographie" prägte als Kurator und als Lehrer an der Folkwangschule Essen eine ganze Generation von Photographen und Ausstellungsmachern. Die 1951 gegründete Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) versteht sich als ideelle Organisation, die sich vorrangig für die kulturellen Belange der Photographie und verwandter Bildmedien einsetzt. In ihre Aktivitäten bezieht sie die konventionellen Verfahren der Photographie und deren vielfältige Anwendungsgebiete in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik ebenso ein, wie nicht konventionelle Verfahren und neue Bildmedien.

Teilnahmebedingungen 2017

1. Um das Stipendium können sich alle professionell tätigen Photographen (Studenten ab dem 4. Semester) sowie mit Photographie arbeitende Künstler bewerben, die zur Zeit ihrer Bewerbung Deutsche sind oder ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.

2. Zur Bewerbung müssen folgende Bewerbungsunterlagen online eingereicht werden (nur vollständig ausgefüllte Bewerbungen werden akzeptiert!):
- Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Adresse, E-Mail, Telefon, Internet-Adresse (falls eine vorhanden).
- ein kurzes Exposé, in dem Thema, Zielsetzung und Präsentationsform der geplanten photographischen Arbeiten beschrieben werden; max. 1 DIN A4 Seite.
- eine Kurzbiographie, aus der die wichtigsten persönlichen und beruflichen Stationen sowie eventuelle Publikationen und Ausstellungen hervorgehen (max. 1 DIN A4 Seite!).
- 4 bis 15 Bildbeispiele bisheriger Arbeiten (Format: JPEG, max. 1.024 KB, max 2.048 Pixel breit, nur RGB -Farbraum).

3. Einsendeschluss:
Die komplette Bewerbung muss bis zum 3. September 2017, 24 Uhr (CET) auf der Seite www.otto-steinert-preis.de hochgeladen sein.
In einem ersten Schritt nominiert die Jury max. 10 Bewerber und bittet diese um die Einsendung haptischer Arbeiten. Aus diesen wird in einer zweiten Runde der Gewinner hervorgehen.

4. Der Preis (Stipendium)
Das Stipendium ist auf zwei Jahre befristet und ist mit 5000 Euro dotiert, die in zwei Raten à 2500 Euro pro Jahr ausgezahlt werden. Darüber hinaus können lobende Erwähnungen ausgesprochen werden. Über die Vergabe entscheidet die Jury, die aus dem Vorstand der Sektion Bild der DGPh, dem letzten Otto-Steinert-Preisträger und einem weiteren Experten/Expertin aus dem Bereich der Photographie. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

5. Der Bearbeitungszeitraum
für die durch das Stipendium geförderte Arbeit beträgt zwei Jahre ab der Mitteilung über den Preis.

6. Die Arbeitsergebnisse
sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre präsentiert werden. Im Falle einer Ausstellung stellt der Preisträger seine Photographien dafür zur Verfügung. Eine Ausstellungspflicht für die DGPh besteht nicht.

7. Die DGPh
ist berechtigt, die mit dem Preis oder mit Urkunden ausgezeichneten Arbeiten ganz oder teilweise im Rahmen eigener Publikationen und in Veröffentlichungen, die im direkten Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausschreibung oder die Preisvergabe stehen, honorarfrei zu veröffentlichen.

Impressum steinertpreis@dgph.de